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Bedrohen oder fördern Viren unsere Evolution?

Bedrohen oder fördern Viren unsere Evolution? 

Viren, die zu gefährlichen Krankheiten führen können, erzeugen Angst vor Leiden und Tod, obwohl es eigentlich nicht im Interesse des Virus liegt seinen Wirt zu töten und sein Verhalten eher kooperativ ist.

Seit 3,8 Milliarden Jahre gibt es die Welt der RNS. Könnte man das erste RNS-Molekül bereits als vereinfachtes Virus bezeichnen oder als Anfang des Lebens in der biologischen Evolution? Waren Viren maßgeblich an der Entstehung des Lebens beteiligt? Besteht bis zur Hälfte unseres Erbgutes aus verstümmelten Virengenen? Wie stark und intelligent sind sie, indem sie ständig mutieren und sich in Sekunden 10-tausendfach vermehren können?

Reagieren sie auf unsere Gemütszustände und Gedanken? Schützen uns gleichzeitig Viren(reste) in unseren Zellen vor äußeren neuen Virenangriffen und bieten uns sogar neues Erbgut?

Würde es unsere biologische Wirklichkeit ohne Viren gar nicht geben? Dienen sie auch unserem biologischen Gleichgewicht?

Verhalten sich Vieren destruktiv oder gar todbringend, wenn man sie übermäßig reizt, ihre soziale und kooperative Struktur zerstört oder selbst eine große Bereitschaft zur Selbstaufgabe entwickelt?

Z.B. der Glaubenssatz: Ich sehe in Allem oder meiner Zukunft keinen Sinn mehr. Ein verhängnisvoller Gedanke, der leicht unser Immunsystem schädigen oder zusammenbrechen lassen kann.

Wenn wir Viren und Bakterien sowohl physikalisch und geistig voll verstehen würden, könnten wir sie dann nicht für uns und unsere Evolution entsprechend nutzen und mit ihnen entsprechend kooperieren?

Leider steigern weltweite Pandemien unsere Ängste, durch Empathie mit den Betroffenen, mitunter bis zur Schockstarre obwohl der größte Teil der Menschheit durch unser brillantes, körpereigenes Abwehr und Immunsystem genetisch gestärkt und immunisiert aus diesem Gefecht hervorgehen kann. Können wir Krieg gegen die Natur führen oder haben diese herausfordernden Manöver unsere Natur letztendlich gestärkt?

Ängste, negative Gedanken bis hin zu Depressionen reduzieren die Stärke unserer Abwehrkräfte wirken ungewollt unserer Immunisierung entgegen. Das gleiche gilt für ungesunde Nahrung, stressige, aggressive, lieblose Lebensführung, zu wenig Schlaf, Umweltschadstoffe, Bewegungsarmut u.v.m.

Gleichzeitig kann aber durch das Gefühl der Angst aus diesem bedrohlichen Zustand eine intensive Motivation und kreative Ideenschmiede als Gegenwehr hervorgehen - ein regelrechter Evolutionsschub um unser komplexes und vernetztes Wirtschaft, Finanz, Sozial und Gesundheitssystem und mehr zu erhalten und kooperativ zu verbessern.

In diesem Extremzustand offenbaren sich die oft unterdrückten schlechtesten und besten Eigenschaften der Menschheit             wie: Egoismus ( Hamsterkäufe), Diebstahl, Plünderungen, Rücksichtslosigkeit, fehlende Solidarität und Empathie - aber auch Mitgefühl, Opferbereitschaft, uneigennützige Hilfe zum Wohle Anderer in der weltweiten Gemeinschaft, verantwortliches Handeln, Zusammenarbeit, Vorbild sein usw. insofern könnte ein Virus Wahrheiten und Zukunftsentwicklung evolutionär voranbringen.

Welche Kräfte können im eigenen Immunsystem und in der Menschheit nach überwinden der Ängste sonst noch freigesetzt werden?

Welche großartige Chance für das Gemeinschaftsgefühl bis zur Zusammenarbeit der Weltgemeinschaft die uns klar macht, nur gemeinsam sind wir stark und haben größere Chancen mit Herausforderungen und weltweiten Bedrohungen, die an keiner Landesgrenze haltmachen, fertig zu werden. Eine Vision könnte real werden:

Wir handeln ohne Überbetonung des Ego - global, schnell, flexibel, umsichtig und entschlossen zum Wohle aller Menschen, setzen unsere geistigen Fähigkeiten wie ein Wesen ein, entwickeln Impfstoffe, Medikamente und andere Abwehrmethoden zur Immunisierung, ähnlich wie unser menschlicher Körper mit seinen bis zu 100 Billionen Zellen es uns vormacht. 

Jeder Mensch hat eine einzigartige Bedeutung. Das wird durch den Kampf um den Erhalt jedes Leben deutlich, denn die Evolution der Natur und des Daseins muss mit Bewunderung und Würde betrachtet und behandelt werden. Das Leben und die Evolution auf unserem Planeten gleichen in der Tat einem Wunder. In diesem Wunder wohnen bildlich gesprochen u. a. der genialste Arzt, das beste Krankenhaus und die beste Apotheke im Menschen und der Natur selbst.

Wenn wir unser Raumschiff Mutter Erde lieben, werden wir unsere mitreisende Pflanzen und Tierwelt nicht ohne Nachhaltigkeit und Mitgefühl ausbeuten und töten, denn auch wir sind Bestandteile der Natur. Daher ist ein gehöriges Maß an Ehrfurcht vor dem Leben und den begrenzten Ressourcen für den Fortschritt unserer Evolution und für unser Überleben im menschlichen Gefühl und Bewusstsein zwingend notwendig. 

Wir sollten uns mit den großen Problemen und Herausforderungen unserer Erde beschäftigen solange sie noch klein und beherrschbar sind, denn es gibt im Laboratorium unserer Evolution aus Krisen viel zu lernen. Wie bekommen wir die Erderwärmung, Umwelt-Zerstörung u. Verschmutzung, das Artensterben, Überbevölkerung und die fehlende Nachhaltigkeit unter Kontrolle?  

Bringt unser globales Bewusstsein, wie behauptet wird, einige unserer Probleme als Lernaufgabe selbständig hervor, damit die Menschheit spontan schmerzlich und verwundert erkennt, was falsch läuft und an diesen Herausforderungen wächst und Ihr Verhalten korrigiert? 

Wehrt sich die Natur? 

Werden wir das ernten was wir säen?

Entstehen Vieren überraschend, mutierend und öfter als nötig in der Tierwelt durch unser unsensibles, leiderzeugendes Verhalten anderen Lebewesen gegenüber?

Können Vieren als beschleunigende Katalysatoren unserer Evolution​​ dienen? 

Können Vieren durch unsere Gedanken beeinflusst werden?

Wenn eine nahezu unsichtbare, hochintelligente Kraft in einem winzigen Virus ach so schonungslos, die Stärken und Schwächen unser Gesellschaft offenbart, kann ein jeder seine Erkenntnisse hieraus ziehen und seine persönliche Verhaltensänderung einleiten, denn unsere Erde und Umwelt ist letztendlich ein Spiegelbild unseres Verhaltens und Lebens. Wir alle haben es in der Hand an der einer gerechteren, friedvolleren, liebevollen und nachhaltigen Welt mitzuarbeiten oder eine verbrannte und zerstörte Umwelt hinterlassen.  

Leider habe wir nur dieses eine blaue Juwel –

 Raumschiff Mutter Erde 

nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Kindeskinder …

 stellen wir uns dieser Herausforderung,

werden wir sensibler und achtsamer, friedlicher und liebevoller mit unseren Mitgeschöpfen und der Natur. 

Verringern wir die Entropie unseres Planeten zum Wohle der Evolution.

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Viren - Auszug aus „Individuum und Massenschicksal...
Die Realität als Spiegel persönlicher Überzeugunge...
 

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Sunday, 25 October 2020
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